Fussballer helfen Ruanda
Fussballer helfen Ruanda

 

 

Dezember 2017

Danke, liebe Paten für Ihre Unterstützung in 2017!

Wir konnten Dank Ihrer finanziellen Hilfe, besonders Dank Ihrer Patenschaft in unserem Kinderheim im abgelaufen Jahr wieder einiges verwirklichen.

Unter anderem ...

- Fortschritte in der Kinderbetreuung durch die von uns finanzierte spezielle Ausbildung für zwei Schwestern

- durch die Einstellung eines Physiotherapeuten

- durch die Einstellung einer Lehrerin

- durch die Versorgung der Kräfte mit entsprechendem Material

- durch eine Dokumentation der Entwicklung der Kinder

Neben den Kosten für die Ernährung und die medizinische Betreuung, die wir von Anfang an zum großen Teil aufbringen, waren wir bei der Anschaffung von therapeutischen Hilfsmitteln, wie Gymnastikbälle, Matten, spezielle Stühle, Tische und Kleidung behilflich. 

Zuletzt haben wir einen Antrag des für die Abwicklung der Spendengelder zuständigen Vereins Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V über 5603,75 € genehmigen können. 

Wie in den letzten Jahren so sind auch jetzt wieder zwei Freiwillige aus dem Bistum Aachen im Kinderheim. Sarah Börsting und Charlotte Singer sind nach ihrem freiwilligen Jahr wieder in der Heimat. Ab Mitte des Jahres sind jetzt Lena und Maria dort. Sie berichten regelmäßig in ihrem Block unter http://welcometokigali.jimdo.com von ihrem Einsatz.

Aktuelle Bilder sind in der Fotogalerie zu sehen. 

 

 

Mai 2017

Neue Maßnahmen, die wir jetzt mit unserer Finanzierung neu eingeleitet haben:

Schwestern des Ordens erhalten in einem Studiengang an der Uni Kigali eine spezielle Ausbildung für die Behandlung und den Umgang mit schwerstbehinderten Kindern. Ein Physiotherapeut und eine Lehrerin wurden neu eingestellt und haben ihre Arbeit aufgenommen. Jedes Kind erhält mehrmals wöchentlich physiotherapeutische Behandlung. Jedes Kind, das aufgrund seiner Behinderung irgendwie in der Lage ist, geht in die heimeigene Schule. Physiotherapeutisches, ergotherapeutisches und Schulmaterial werden angeschafft. Das Heim hat zukünftig mit Hilfe der Moselfußballer spezielle Stühle, Tische, sensomotorisches Spielzeug, Schul- und Arbeitskleidung, Lehrbücher, Gymnastikbälle, Kissen, Stehrahmen, Gummimatten, Kinderwagen, Baukasten zum Training der Psychomotorik und Spielspiralen zur Verfügung.

 

Oktober 2016 - Alois Stroh besucht unter Patenkinderheim

Wie in den Jahren zuvor, war Alois Stroh auch jetzt wieder in Ruanda. Er konnte viel Erfreuliches feststellen. Vor allem in der Betreuung der Kinder hat sich viel zum Positiven verbessert. Zwei Schwestern sind speziell ausgebildet worden, ein Physiotherapeut und eine Lehrerin wurden eingestellt. Die von uns mitfinanzierte Hühnerzucht ist sehr erfolgreich. Pro Tag werden etwa 2100 Eier produziert und komplett verkauft. Sein Fazit: „Das Heim hat in dem zurückliegenden Jahr eine positive Entwicklung gemacht, die ich nicht für möglich gehalten hätte.“

Fotos in der Fotogalerie 2016

Sarah Börsting und Charlotte Singer aus dem Bistum Münster arbeiten zur Zeit (als FSJ'ler im Freiwilligendienst im Ausland) in unseren Patenkinderheim.

Sie erstellen auf einer eigenen Homepage regelmäßig aktuelle Berichte.

Adresse:

http://charly-und-sara-in-ruanda.blogspot.de

 

Bericht Stroh
stroh_2016.pdf
PDF-Dokument [49.2 KB]

Oktober 2015 - Alois Stroh in Kigali

 

Alois Stroh war wieder einmal in "Sachen Sport" in Ruanda.
Natürlich nutzte er diese Gelegenheit, unser Patenkinderheim zu besuchen.
Hier sein Kurzbericht.

Schwester Emeritha als Leiterin unseres Patenkinderheims stehen zehn weitere Schwestern und zwei Praktikantinnen aus dem Bistum Münster für die Betreuung von zur Zeit 37 Kindern zur Verfügung.

Das von uns finanzierte Hühnerprojekt ist ein voller Erfolg. Unter anderem ist die Nachfrage nach Eiern aus der Stadt sehr hoch. Die Schwestern haben einen Abnehmer, der täglich ca. 800 Eier abholt. Aus den Erlösen wurde ein neuer Hühnerstall gebaut. Außerdem  werden regelmäßig neue Küken aus Uganda, die für die Witterungsverhältnisse besonders widerstandsfähig sind, gekauft.

Als neue Projektförderung durch uns wurde über das Koordinationsbüro ein neuer Wasserbehälter beantragt, der das Wasser von den beiden Dächern der zwei Hühnerställe auffängt und damit gleich die Trinkbehälter für die Hühner speist. Außerdem soll Spezialfutter für die Küken gekauft werden. Neben den Eiern, dann dem Hühnerfleisch wird auch der Streu als organischer Dünger für Garten und Feld verwandt.

Langfristig hatten wir auf eine weitere Aus- und Fortbildung der Schwestern gedrängt. Hier wird ein Experte aus Deutschland über das Koordinationsbüro entsprechende Gespräche führen. Ab Beginn des Jahres 2016 gibt es eine neue Ausbildung für den Umgang und die Pflege von Behinderten an der Uni in Kigali. Wir wollen für diese Ausbildung die Kosten von zwei Schwestern aufbringen.

Außerdem soll es projektmäßig Workshops mit Eltern oder Verwandten geben, die die Wiedereingliederung und Annäherung der Behinderten an ihre Familien zum Ziel haben.

Ein Problem stellen die „kranken“ Bananenbäume dar, die wegen einer nicht zu behandelnden Krankheit alle auf Anordnung der Regierung gefällt werden mussten. Diese Krankheit ist großflächig ausgebrochen. Zwei Jahre müssen die Ländereien brach liegen; dann wird nach entsprechenden Untersuchungen über eine Neubepflanzung entschieden.

Blind Center Masaka (wird von uns seit letztem Jahr unterstützt)

Direktor Jean Marie Vianey  Mucyeshamana, selbst blind, betreut mit seinem Team rund 30 blinde Rehabilitanden im Alter von 15 und 50 Jahren. Diese bleiben sechs Monate dort und lernen, sich selbst zurecht zu finden. Dadurch werden die Blinden auch in ihrer häuslichen Umgebung viel stärker akzeptiert. Nach den sechs Monaten erfolgt eine Nachbetreuung daheim. Ein halbes Jahr später kommen sie nochmal für zwei Wochen ins Zentrum um das Erlernte aufzufrischen und Erfahrungen in der Praxis auszutauschen. Man spürt so richtig die große Motivation der blinden Menschen, die auch heute noch, wie die Behinderten allgemein, nur sehr zögernd in der Bevölkerung akzeptiert werden.

Die blinden Menschen werden zu einem Drittel von staatlicher Stelle eingewiesen, ein Drittel kommt von Hilfsorganisationen und ein Drittel durch die Information des Heimes und der Blinden selbst. Durch unsere Hilfe für dieses Heim ist uns zugesagt, dass wir in unserem Patenkinderheim zu jeder Zeit Hilfe von dort erhalten, wenn das angebracht ist. .

Wir haben hier wie auch in unserem Patenkinderheim Gelder für den Aufbau einer Hühnerzucht zur Verfügung gestellt. Die heute 600 Hühner bringen neben der Beschäftigung einen guten finanziellen Erfolg, der zur Anschaffung von entsprechendem Unterrichtsmaterial verwendet wird.

Die Bilder dazu in der Foto-Galerie

30. Juni 2015 - Familienfest beim SV' Neuerburg

Der SV Neuerburg hat einen der insgesamt 65 Stopps der Ehrenrunde des WM-Pokales 2014 gewonnen.

An 30. Juni feiert der SV Neuerburg ein großes Familienfest mit allem Drum und Dran. Die Unterstützung unserer Patenkinder in Ruanda und die Integration von Flüchtlingen hat sich der SV Neuerburg auf seine Fahnen geschrieben

Mehr dazu unter

https://kampagne.dfb.de/ehrenrunde/route/stopp/sv-neuerburg/#!/

Der Pokal begeisterte Jung und Alt
Unsere Ruandaecke im Festzelt

März 2015 - Edmund Schermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelmosel, spendet 500 €

März 2015 -  Unsere Freunde von den Benefizradlern spenden 1500 Euro

März 2015: Alois Stroh mit Sportplakette des Landes ausgezeichnet

Große Auszeichnung für den FVR-Vizepräsidenten Alois Stroh: Er wurde am gestrigen Dienstag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Sportplakette wird seit mehr als 50 Jahren verliehen und ist die höchste Auszeichnung des Landes für herausragende sportliche Leistungen sowie für verdienstvolles ehrenamtliches Wirken im Bereich des Sports. „Sport trägt dazu bei, dass unsere Gesellschaft funktioniert. Dass sie offen und aufnahmefähig ist, dass sie Menschen integriert und nicht ausgrenzt“, sagte Dreyer bei der Verleihung der Sportplakette an fünf aktive Sportlerinnen und Sportler und sechs Engagierte, die in Vereinen und Verbänden Verantwortung übernehmen. „Sie haben sich um den Sport, unser Land und damit um die Menschen verdient gemacht“, so die Ministerpräsidentin.

Alois Stroh blickt auf fast 35 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zurück: 1981 begann er als Beisitzer der Kreisspruchkammer Mosel und war später als Kreistrainer, Mitglied des Verbandslehrstabs und Jugendbildungsbeauftragter des Verbandes tätig, bevor er 2010 zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Seitdem fungiert er darüber hinaus als Leiter der FVR-Kommissionen Lehrstab, Schule & Fußball und Vereinsberatung, zeichnet für das seit 2012 bestehende Projekt „Fußball macht Schule“ verantwortlich und war 2013 Mitbegründer des Projekts „Fußballer helfen Ruanda“ für das Patenkinderheim „Inshuti Zacu“. Zudem ist er Mitglied der DFB-Kommission Qualifizierung und im LSB-Arbeitskreis Internationale Fragen.

„Die Engagierten aus den Vereinen, die heute geehrt werden, stehen stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen, die diese Vielfalt möglich und unser Land zu einem Sportland machen“, sagte Ministerpräsidentin Dreyer. Rund 1,5 Millionen Mitglieder in 6.300 Sportvereinen gebe es innerhalb des Landessportbundes. Damit seien rund 37 Prozent der Bevölkerung durch den Sport verbunden.

Mehr dazu, vor allem Bilder von der Verleihung unter:

http://www.fv-rheinland.de/html/Aktuelles/nid_7790.html

 

November 2014: Unser Heim ist super aufgestellt

Mittlerweile ist Alois Stroh jährlich im Rahmen seines Projekts für den Landessportbund in Ruanda und besucht immer unser Patenheim.
Seine "Aufstellung" zum "Ist-Stand" in unserem Patenkinderheim:

Belegschaft:

12 Nonnen
6  Postelantinnen (in Ausbildung)
4-5 Helfer (Arbeiter für Ställe usw. und Feldarbeit)
34  Kinder

Hühnerzucht:

1500 Hühner
ca. 900 bis 1000 Eier pro Tag
Erlös pro Ei 60 Ruandafranc = ca. 7 Cent
Alle Eier werden von einem Händler aufgekauft- Eier ist z. Zt. eine Marktlücke in Ruanda-Nachfrage bei Hotels und Restaurant und Märkten groß.

weitere Tierhaltung:

4 Kühe
40 Hasen

Land und Bebauung:

insgesamt 6 ha Land um das Kinderheim und auf der anderen Straßenseite
3 ha = Maisanbau
2 ha  = Bohnenanbau
1 ha = Bananenbäume und Gemüseanbau

"Unsere" Hühner sind fleißig. Alois Stroh kann sich davon überzeugen. Die neue Leiterin des Kinderheimes, Sister Emeritha schenkt ihm eine "Lage"

November 2014: Das Blindentrainingszentrum Masaka Resource Centre for Blinds (Zentrum für Blinde) wird zukünftig von uns unterstützt

Zukünftig wollen die Moselfußballer das nahegelegenen Blindentrainingszentrum Masaka Resource Centre for Blinds (Zentrum für Blinde) mit unterstützen, auch um für die blinden Heimkinder eine weitere Unterstützung zu ermöglichen. Ruanda hat Blinde jeher als Bettler stigmatisiert. Das Zentrum versucht vor allem junge Menschen zu befähigen, mit ihrer Blindheit im Leben zurecht zu kommen. Das Erlernen der Blindenschrift steht im Vordergrund. Erstes Hilfsangebot der Moselfußballer ist die Finanzierung einer Hühnerzucht. Sie bringt der Institution neben der Deckung des Eigenbedarfs weitere finanzielle Mittel und vor allem auch Trainingsmöglichkeiten, die den blinden Menschen ermöglichen sollen, wieder aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.

Sie wollen wir zukünftig unterstützen

Dezember 2013: Einsatz von Alois Stroh in Ruanda

Alois Stroh konnte wie im letzten Jahr auch in diesem Jahr (im November) unser Heim im Rahmen seines Einsatzes für ein Friedensprojektes des Landessportbundes besuchen. Nur überaus zufriedene und glückliche Gesichter bekam er zu sehen.

 

Sein Kurzbericht:

  • eine gute Ernte konnte im Jahr 2013 eingefahren werden
  • Kühe, Hühner, Schweine und Hasen sorgen für die wirtschaftliche Versorgung und garantieren einen kleinen Gewinn
  • ca. 20 Frauen und Männer finden teilweise stundenweise Arbeit auf den Feldern und in den Ställen
  • eine Physiotherapeutin kommt meist 2 x wöchentlich zur Behandlung der Kinder
  • zweiPraktikanten aus dem Bistum Münster sind im Heim im Einsatz
  • für die einzelnen Kinder werden individuelle Unterrichtspläne je nach Fähigkeiten entworfen und durchgeführt
  • ein neuer Apothekenraum und ein Arztzimmer wurden eingerichtet
  • die neue Küche ist in Betrieb und garantiert eine abwechslungsreiche und ausreichende Ernährung
  • mittlerweile sind ca. 10 Schwestern und 8 bis 10 Postulantinnen (Schwesternanwärterinnen ) im Heim tätig
  • es ist insgesamt eine deutliche Qualitätsverbesserung im Heim festzustellen

Oktober 2013

Ausstellung

"Blickpunkte Ruanda heute"

und

"Inshuti Zaco" - Patenkinderheim der Mosel-Fußballer

im Kreishaus vom 11. bis 28. Oktober 2013

 

Mit stimmungsvollen Liedern aus Afrika eröffnete am Donnerstagabend der Chor „Karibu“ (was auf Kiswahili „Willkommen“ bedeutet) die Ruanda-Ausstellung in der Kreisverwaltung in Wittlich.

Mit stimmungsvollen Liedern aus Afrika eröffnete am Donnerstagabend der Chor „Karibu“ die Ruanda-Ausstellung in der Kreisverwaltung in Wittlich. Bis zum 28. Oktober gibt die Schau einen Einblick in das afrikanische Partnerland und das Patenkinderheim „Inshuti Zacu“ der Mosel-Fußballer.

 

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Sängerinnen und Sängern aus dem Landkreis unter der Leitung von Petra Schmitz konnte Landrat Gregor Eibes zahlreiche Gäste im Kreishaus begrüßen. Zur Ausstellung sprachen anschließend der Vizepräsident des Vereins Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda, Landrat Bertram Fleck und die Verantwortlichen für die Patenschaft Alois Stroh und Klaus Schmitz. Alle drei kennen Ruanda aus ihren Besuchen der Förderprojekte und lieferten eindrucksvolle Berichte von den Entwicklungen der vergangenen dreißig Jahre Partnerschaft.

 

2012 feierte Ruanda den fünfzigsten Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Vor dreißig Jahren, im Jahre 1982, wurde die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda begründet. In einer Graswurzelpartnerschaft zwischen den Menschen, die sich in einer Vielzahl von Projekten und menschlichen Begegnungen Ruandas niederschlug, ist seither die Hilfsbereitschaft der Rheinland-Pfälzer für die Ruander geprägt. Rund 72 Millionen Euro wurden in über 1900 Projekte investiert, hinzu kommen rund 200 Partnerschaften zwischen rheinland-pfälzischen und ruandischen Schulen.

 

Seit 2001 unterstützen die „Mosel-Fußballer“ das Behinderten-Kinderheim Inshuti Zaco („Freunde bei uns zu Hause“) in Gahanga, nahe der Hauptstadt Kigali. Im Patenkinderheim der Fußballer werden von katholischen Schwestern vierzig schwer- und schwerstbehinderte Kinder betreut. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung dieses Kinderheims durch die vielfältige Unterstützung. Sie kommt den Kindern, für ihre Ernährung und medizinische Betreuung wie auch den Schwestern für Aus- und Fortbildung zugute. Die Ausstellung zeigt in ausführlichen Informationen und aussagekräftigen Bildern auch das Engagement der vielen Freunde hier, bei ihren Gemeinschafts- und Einzelaktionen, und das weit über die Grenzen des heimischen Fußballs hinaus.

 

 

Landrat Gregor Eibes eröffent die Ausstellung